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[Lebensart] Bestandsaufnahme der Bestandsaufnahme

26.06.2015

Nun habe ich meine Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht. Am Dienstag war die letzte. Ich gönne mir jetzt einen kurzen Urlaub und im Anschluss will ich mich noch ein Mal vollkommen auf das Buch einlassen. Ich will ihm den letzten Schliff geben.
Dazu werde ich die Änderungen des Lektors sichten, die in der letzten Zeit Schritt für Schritt bei mir gelandet sind, und layouttechnische Basteleien vornehmen: Da sich durch das Lektorat die Länge der Texte ändern, muss an ein oder anderer Stelle ein Bild größer oder kleiner, ein Bild entfernt oder ein neues eingefügt werden. Vielleicht kann ich so auch noch ein paar von den sehenswerten Schnappschüssen unterbringen, die in den letzten Monaten entstanden sind. Auf dem Programm steht des weiteren das Einfügen des Impressums, des Verlagssymbols und der Seitenzahlen, eine Kontrast- und Helligkeitsanpassung am Cover und die Farbkorrektur einiger Fotos.

Dann gebe ich die fertige Druckversion des Buches in die Obhut meines Verlegers. Er hat mir zugeflüstert, dass, wenn alles glatt läuft, das Buch Mitte September fertig sein könnte. Trotzdem möchte ich nicht zu viel versprechen und sage deshalb lieber: Mitte Oktober. Das erscheint mir realistischer. Nach der Veröffentlichung verschicke ich die Dankeschöns an die Spender oder stelle sie zur Selbstabholung an einem Ort in der Neustadt bereit.

Ich bin zuversichtlich, dass die letzten Schritte auf dem Weg zur Veröffentlichung reibungslos und glücklich vonstatten gehen. Es stecken fast sieben Jahre Lebenszeit in diesem Projekt und auf den letzten Metern werde ich bestimmt nicht schlapp machen. Sieben Jahre: Das ist der Zeitraum, in der grundlegende Lebensprozesse und Entwicklungen ablaufen. Viele Tage meines dritten „Lebenssiebent“ habe ich meinem Buch und der Neustadt gewidmet.

Ich freue mich schon sehr auf den Tag, an dem die Bücher-Pakete in unserem Hausflur stehen werden und ich sie ungeduldig öffne. Und ich freue mich auf den Moment, in dem ich mein Werk in Eure interessierten Hände legen kann.

Moritz Schade
 
Wunderschönes Streetartmotiv